Challenge der TSS

Am 13.08.–14.08.2025 hatte die Talentschule Ilanz eine 24h-Challenge vor sich.
50 km, starke Temperaturen, Geister, Müdigkeit und noch vieles mehr standen vor uns, doch alle von uns bissen es durch.

Um 08:00 Uhr am Mittwochmorgen trafen wir uns alle vor der Schule. Nicht eine Menge wurde uns verraten, sodass es spannend blieb.
Als wir dann in unsere Gruppen eingeteilt wurden, mussten wir einen kleinen Text lösen, es war das Willkommen der Challenge.
Dann ging es schon ab zum OL (Orientierungslauf).

Die Standorte wurden gesetzt, doch die Routen nicht. Einige hatten längere Wege, doch andere kürzere.
Es ging durch ganz Ilanz: Wald, Stadt, hoch zum Kloster und wieder zur Schule zurück. Die Lehrpersonen bekamen je ein Selfie von uns, als wir unser Ziel erreicht hatten. Um 10:00 Uhr mussten alle Gruppen dann wieder zurück sein.

Und dann ging’s schon ab zum Wandern.
Wir liefen dem Rhein entlang, es wurde immer wärmer und wärmer. Überall, wo wir einen Brunnen sahen, füllten wir unsere Flaschen auf.
Pausen gab es nie wirklich, erst dann, als wir in Versam eingetroffen sind.

Das war unsere Mittagspause, die erst um 14:00 Uhr stattfand. Einige gingen schon baden, und andere bemalten sich da schon mit Edding. Als wir dann alle recht fertig mit dem Essen waren, gab es die nächste Challenge.
Es ging um die Reihenfolge der Perlen. Jede Gruppe hatte andere Strategien, doch jede Strategie machte Sinn. Als wir dann die Gewinnergruppe hatten, ging es schnell weiter.

Da stand die schwerste Etappe vor uns. Die Sonne schien noch immer stark und der steile Anstieg war dran. Es ging etwa eine halbe Stunde bergauf. Bei der Ankunft wartete Herr Walder bereits auf uns. Er brachte uns unsere PET-Flaschen, die vollgefüllt mit kaltem Wasser waren.

Oben gab es dann auch noch eine kurze Pause, die tat jedem gut. Jene waren noch immer am Hochlaufen, doch wir warteten auf jeden Einzelnen. Nach einer Viertelstunde ging es dann bis zum Aussichtspunkt „Spir“ in Trin. Von da aus sieht man den „Schweizer Grand Canyon“. Wir konnten unsere ganze Route sehen, die wir bis hin gelaufen sind. Wir haben ein paar Fotos wie auch Videos gemacht, die wir für Erinnerungen und für das 24h-Challenge-Video benutzen können.

Nicht weit entfernt von da gab es schon die nächste Challenge. Jede Gruppe faltete einen Papierflieger und schoss ihn dann runter zu einem grossen grünen Feld. Es ging nicht darum, wer ihn am weitesten schoss, sondern darum, wer ihn am längsten in der Luft hielt. Dieselbe Gruppe gewann mit etwa 9 Sekunden.

Es wurde ein wenig kühler, doch mit dem Laufen war es eigentlich recht angenehm. Unser nächstes Ziel befand sich beim Caumasee in Flims. Wir freuten uns alle auf eine Erfrischung. Es ging nicht lange, bis wir uns alle umgezogen hatten, und schon wurde die nächste Challenge eröffnet.
Es ging darum, eine gute Taktik zu haben: Das Schaf, der Wolf und der Kopfsalat mussten auf die andere Seite des Sees. Jede Gruppe hatte wieder ganz andere Ideen, doch jede machte Sinn, weil es ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen war.

Als wir dann die Gewinnergruppe hatten, bekamen wir Besuch. Es waren Gianin und Fadri, sie waren ebenfalls in der Talentschule. Die restlichen 20 Minuten verbrachten wir dann noch beim Sprungbrett mit ihnen.

Und dann ging’s ins Dunkle. Der Himmel wurde immer dunkler und es wurde auch immer kälter. Wir liefen bis nach Laax Staderas, da packten viele schon die Stirn-/Taschenlampen aus. Als wir dann in Laax Con eingetroffen sind, mussten wir Abschied von Gianin und Fadri nehmen. Sie durften ihre Nacht warm zu Hause verbringen, während wir noch etwa 11 Stunden in der Kälte waren.

Wir waren alle in Jacken eingepackt, als wir von Laax Con bis nach Laax Caltgera liefen.
Da hat uns Frau Cadruvi leckere Pasta mit Tomatensosse gekocht. Nach dem Abendessen wurde uns erlaubt, dass wir noch 15 Minuten an die Handys durften, um unseren Eltern zu schreiben, dass es uns gut ging.

Es wurde musikalisch: Wir hielten uns alle gemeinsam im Kreis und sangen zusammen verschiedene Lieder, die jeder von uns kannte. Einmal war es „Set Fire to the Rain“ von Adele oder auch „Shallow“ von Lady Gaga.

Danach gab es noch eine kleine Challenge, die handelte diesmal nicht um Punkte, sondern darum, wer als Erstes beim Einzellauf startete. Nacheinander gingen wir einzeln oder in 2er-Gruppen ins düstere Laaxer-Waldgebiet. Es wehte ein frischer Wind, der alles noch gruseliger machte.
Einige von uns sahen Geister, die im Endeffekt doch nur zwei Rehe waren. Doch für jene von uns war es auch easy, bis nach Sagogn alleine im Dunkeln zu laufen.

Als wir dann alle in Sagogn / Plaun Pigniel eingetroffen sind, setzten wir uns zuerst alle neben das glühende Feuer. Man hörte die Kirchenglocke, es schlug 01:00 Uhr. Die einen waren auf dem Spielplatz, die anderen schauten zum Himmel hoch und warteten, bis es wieder hell wurde.

Als es dann etwa 03:00 Uhr war, sassen wir uns noch einmal alle zusammen. Es war die nächste Challenge, dieses Mal ging es um Wissen. Verschiedene Fragen wurden uns gestellt und wir mussten sie lösen.

Nochmals eine Stunde Pause … und dann wurde die meistbekannte Challenge eröffnet: „Schlag den Star“. Jede Gruppe suchte sich ein einzigartiges Talent aus und musste es dann den anderen Gruppen vorzeigen. Wenn keine andere Gruppe es auch schaffte, ging der Punkt an jene Gruppe, die das einzigartige Talent hatte.

Der Himmel wurde langsam wieder hell, doch es blieb noch immer so kühl wie in der Nacht.
Alle unsere Sachen waren gepackt und wir liefen den kleinen Waldweg hinunter. Wir liefen zum Golfplatz hinunter, und auch wenn es früh morgens um etwa 6:40 Uhr war, trafen wir in Schluein Falerin Bekannte.

Es ging bis zum Kiesplatz dort, wo der Fussballplatz Crap Gries ist. Ab da wurde es dann wieder streng. Wir hatten zwar eine mega Sicht mit Sonnenaufgang, aber die Motivation war nicht mehr da. Als wir dann in Ilanz bei der Badi waren, gab es wieder ein bisschen mehr Freude. Einige gingen ins geheizte Wasser baden, und die anderen hängten ihre Füsse rein.

Wir durften dann dort ein leckeres Frühstück essen. Das war himmlisch, sich auf einen Stuhl hinzusetzen und einfach das Essen zu geniessen.

Wir waren alle fix und fertig und gaben unsere letzte Energie, um in einem Kreis alle zusammenzustehen und die Rangierung sowie das Ende der 24h-Challenge 2025 noch zu erleben.

Es war ein mega Erlebnis, und wir hatten mega viel Spass!!! 🎉💪